Schulung - Diversity und Ethik
Dauer: 120 Minuten
Allgemeine Workshopziele
Das Panel der Vielfalt ist sensibilisiert für die Chancen und Risiken einer Software (KI) –Anwendung im Hinblick auf Ethik und Diversity
Das Panel der Vielfalt kennt/hat verstanden die Diversity Strategie/Schwerpunkte des eigenen Unternehmens
Das Panel der Vielfalt kennt Zielsetzung und Anwendungsbereich der neuen Software (KI) – Anwendung im eigenen Unternehmen (wichtig: nicht die techn. Funktionsweise)
Das Panel der Vielfalt hat Fragen und Befürchtungen im Hinblick auf die neue Software (KI) – Anwendung formuliert, die im Unternehmen entwickelt und/oder eingeführt werden soll
Spezifische Workshopziele
Die TN kennen Zielsetzung und Anwendungsfeld der neuen Software (KI) – Anwendung für das eigene Unternehmen
Die TN verstehen die Risiken, die aus ethischer Perspektive im Kontext von menschenzentrierten Software (KI) - Anwendungen drohen
Die TN verstehen Grundlage, Ziele und Dimensionen von Diversity und sind sensibilisiert für die (Entstehung und) Wirkmächtigkeit von Stereotypen und Vorurteilen
Die TN kennen die Diversity Strategie bzw. Diversity Schwerpunkte/Zielsetzungen des eigenen Unternehmens
Die TN verstehen, welche Herausforderungen aus der neuen Software (KI) – Anwendung im Hinblick auf Fragen von Ethik und Diversity für das eigene Unternehmen erwachsen
Die TN können ihre eigene Haltung/Perspektive in Bezug auf Zielsetzung und Anwendungsfeld der neuen Software (KI) – Anwendung im Hinblick auf Fragen von Ethik und Diversity kritisch reflektieren.
Die TN können Hoffnungen und Befürchtungen für die eigene Organisation im Hinblick auf die neue Anwendung formulieren
Die TN können Hoffnungen und Befürchtungen der einzelnen Mitarbeiter:in im Hinblick auf die neue Anwendung formulieren
Die TN haben die formulierten Hoffnungen und Befürchtungen hinsichtlich der Adressaten (Geschäftsführung oder Softwareanbieter/IT-Abteilung) sortiert und hinsichtlich der Bedeutung für die Organisation priorisiert. Die TN schaffen mit der sortierten und priorisierten Sammlung von Hoffnungen und Befürchtungen die Grundlage für die dritte Basis-Schulung zu den Stellschrauben der neuen Software (KI)-Anwendung
Zielgruppe
Vorlauf:
Vier Wochen vor der Schulung findet ein Gespräch mit der Geschäftsführung statt um zu klären, welche Diversity-Ziele die Organisation hat, ob es eine Diversity-Strategie gibt, damit diese dann in der Schulung vorgestellt werden kann.
Optional: Direkt im Anschluss/am Ende der Basis-Schulung des PdV bekommen alle TN ein Dokument zur Diversity Strategie des Unternehmens sowie eine Beschreibung der neuen Software (KI) – Anwendung:
Vorwort des CEO / Projektleitung über Bedeutung von Diversity für das Unternehmen und Zielsetzung der neuen Anwendung
Präsentation zur Diversity Strategie/Diversity Schwerpunkte/Ziele des Unternehmens
Inhaltliche im Sinne von Ziel und Anwendung, nicht technische, Beschreibung der neuen Anwendung (Beschreibung von AP 3)
Präsentation
Powerpoint
Ablaufplan
Begrüßung/Auftakt
TN kennen die am Workshop Beteiligten, den geplanten Ablauf und die Workshopziele
Input
Kurzvorstellung der Workshopleitung und der Verantwortlichen/Mitwirkenden aus dem Unternehmen
Kurzvorstellung der Tagesordnung und der Workshopziele
PowerPoint-Präsentation (PPT)
Chart mit Namen der Workshopleitung
Chart mit Tagesordnung
Ggf. Chart mit Zielen
5
Reflexion der neuen Software-Anwendung
TN verstehen Zielsetzung und Anwendungsfeld der neuen Anwendung
Partizipativ
Fragen aus dem Plenum zur neuen Anwendung werden von der Projektleitung beantwortet, moderiert durch die Workshopleitung
Ggf. mit Hilfe einer Folie
Ggf. mit Hilfe der Chatfunktion bei zoom
10
Ethik - KI und Risiken für Organisation und Individuum
Was heißt Ethik in Projektkontext?
Was ist der Rahmen für die Generierung von Fragen an die neue Anwendung?
Welche Probleme und Konflikte sind im Kontext der neuen Anwendung für das Unternehmen und die Mitarbeiter:innen zu beachten?
TN vertiefen ihr Wissen über den ethisch-normativen und technischen Kontext, in dem die neue Anwendung zu betrachten ist
TN verstehen den Scope des Workshops mit der Organisation (dem Unternehmen) und ihren Individuen (Mitarbeiter:innen) auf der einen, der Software-Anwendung und ihren Daten auf der anderen Seite.
TN sind sensibilisiert für organisationale und individuelle Konflikte und Probleme im Kontext von KI und menschenzentrierter IT
TN vertiefen Verständnis der Verzerrungs- und Diskriminierungsproblematik bei einer Anwendung und ihren Daten
Input
Einordnung grundsätzliche ethischer Fragestellungen in den Kontext KI
Kurzvorstellung Workshop Scope für die Generierung von Fragen an die neue Anwendung
Kurzvorstellung möglicher Konfliktfelder von Organisation und Individuum in Bezug auf die Anwendung
Kurzvorstellung der Verzerrungs- und Diskriminierungsproblematik bei einer Anwendung und ihren Daten
PowerPoint-Präsentation
Chart zu „Ethik“ im Kontext
Chart zu Workshop Scope
Charts zu möglichen organisationalen und individuellen Problemen und Konflikten in Bezug auf eine Software-Anwendung
Charts zu (menschenbezogenen) Daten und ihren Verzerrungen
10
Diversity I - Grundlagen
Was bedeutet Diversity im Projektkontext?
Was sind relevante Dimensionen von Diversity?
Welche Bedeutung haben Stereotype und Vorurteile für unser Handeln?
TN sind sensibilisiert/ vertiefen Wissen über Diversity und die möglichen Dimensionen für das Projekt
TN sind sensibilisiert für die (Entstehung und) Wirkmächtigkeit von Stereotypen und Vorurteilen
Input:
Einordnung der Bedeutung von Diversity und Diversity Management in den Projektkontext
Kurzvorstellung der (Entstehung und) Bedeutung von Stereotypen und Vorurteilen für das menschliche Handeln
PowerpointPräsentation
10
Diversity II - Strategie/Schwerpunkte des Unternehmens
Was ist die Diversity Strategie des Unternehmens?
Welche Diversity Ziele verfolgt das Unternehmen (im Rahmen der Diverstiy Strategie)
TN kennen die wichtigen Schwerpunkte der Diversity Strategie ihres Unternehmens
TN kennen die wesentlichen Ziele der Diversity Strategie ihres Unternehmens
Input:
Kurzvorstellung der Diversity Strategie und der wesentlichen Ziele (mittel- bis langfristig) für das Unternehmen
Powerpoint Präsentation
10
Reflexion, Ethik und Diversity im Kontext
TN verstehen die grundsätzliche Bedeutung von Ethik und Diversity im Projektkontext
TN verstehen/sind sensibilisiert für die Diversity Strategie und –Ziele ihres Unternehmens
Partizipativ
Fragen aus dem Plenum zu Fragen rund um Ethik & Diversity im Allgemeinen sowie zur Diversity Strategie des Unternehmens werden von der Workshopleitung, bzw. von der Leiter:in Diversity Management des Unternehmens beantwortet, moderiert durch die Workshopleitung
Ggf. mit Hilfe einer Folie
Ggf. mit Hilfe der Chatfunktion bei zoom
15
Kurze Pause
10
Vorstellung der Arbeit in Kleingruppen
TN verstehen das Vorgehen in der folgenden Diskussion in Kleingruppen
Input:
Vorstellung des Ablaufs der Kleingruppendiskussion in 2 Runden
Vorstellung der Leitfragen für die Kleingruppendiskussion
PowerPoint-Präsentation
5
Kleingruppendiskussion - 1. Runde
Entwickeln Fragen, Hoffnungen & Befürchtungen für die Organisation bzw. des Individuums entlang von Leitfragen
TN reflektieren ihre allgemeinen Fragen, Hoffnungen und Befürchtungen, die sich aus der neuen Anwendung in Bezug auf das Unternehmen bzw. aus Perspektive der Mitarbeiter:innen ergeben
TN reflektieren mögliche Verzerrung/Diskriminierung aus der neuen Anwendung vor dem Hintergrund der Dimensionen von Diversity sowie der Diversity Ziele des Unternehmens
TN erstellen eine Liste ihrer Fragen, Hoffnungen und Befürchtungen
Moderierte Kleingruppenarbeit zu folgenden Leitfragen:
Was macht das neue System mit unserer Organisation/unserem Arbeitsalltag und entspricht das den Unternehmenswerten?
Wie interagieren die Menschen der Organisation mit dem System, was für neue Risiken entstehen dort? Wohin kann sich das entwickeln?
Was macht das neue System mit meinem Arbeitsalltag, mit meiner persönlichen (Weiter-) Entwicklung?
Welche Gruppen (im Unternehmen) könnten hier besonders betroffen sein?
Woraus lernt das System und welche Verzerrungen befürchten wir hier?
Checkliste für die Diskussion zur Sicherstellung, dass kein Aspekt/Quelle für Verzerrung/Diskriminierung übersehen/vergessen wird
Gemeinsame Arbeit an Mural
20
Kleingruppendiskussion - 2. Runde
Sortieren und Priorisieren der Ergebnisse aus Runde 1
Liste der Fragen, Hoffnungen und Befürchtungen wird durch TN: a) sortiert nach Adressat/Zuständigkeit (Geschäftsführung vs. Softwareanbieter/IT-Abteilung b) priorisiert nach Wichtigkeit für die Organisation und ihre Ziele
Moderierte Kleingruppenarbeit
Gemeinsame Arbeit an Mural
10
Vorstellung Ergebnisse aus den zwei Runden der Kleingruppendiskussion
TN reflektieren ihre Erkenntnisse aus den beiden Runden in der Kleingruppe und teilen wesentliche Erkenntnisse im Plenum mit
Moderiertes Plenum:
Vorstellung der wesentlichen
Erkenntnisse aus den Kleingruppen in
Runde 1 und 2
Ergebnisse der Gruppe geteilt
10
Zusammenfassung der Ergebnisse und nächste Schritte Ergebnissicherung als Grundlage für Workshop 3 zu Stellschrauben
TN verstehen das weitere Vorgehen
TN wissen, wie mit den von Ihnen gesammelten Fragen und Themen im weiteren Projektverlauf gearbeitet wird und wie und auf welche Weise sie eine Rückmeldung dazu erhalten
Input:
Kurzvorstellung der nächsten Schritte
bis zum Workshop zu Stellschrauben
mit Q_PERIOR/CHEMISTREE
Ggf. PowerPoint Präsentation
5
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