Schulung - Algorithmen und KI
Dauer: 210 Minuten
Voraussetzungen
Das Panel der Vielfalt kennt die Diversity Strategie/Schwerpunkte des eigenen Unternehmens
Das Panel der Vielfalt kennt Zielsetzung und den Anwendungsbereich der neuen Software (KI) – Anwendung im eigenen Unternehmen
Das Panel der Vielfalt ist sensibilisiert für die Chancen und Risiken einer Software (KI) – Anwendung im Hinblick auf Ethik und Diversity
Das Panel der Vielfalt hat priorisierte und kategorisierte Fragen und Befürchtungen im Hinblick auf die neue Software (KI) – Anwendung formuliert, die im Unternehmen entwickelt und/oder eingeführt werden soll (nicht technische Sicht)
Die Softwareanbietenden haben die Stellschrauben der Software anhand des dafür entwickelt Fragenkatalogs verständlich gemacht und die Stellschraubenoptionen mit fix, empfohlen und variabel gekennzeichnet
Das Panel der Vielfalt hat sich formal als arbeitsfähiges Gremium konstituiert. Das Panel der Vielfalt versteht den allgemein-politischen und unternehmerischen Kontext seiner Arbeit. Das Panel der Vielfalt versteht seine Rolle und Arbeitsweise im KIDD-Prozess
Allgemeine Workshopziele
Das Panel der Vielfalt hat die Software und ihre Bestandteile verstanden
Das Panel der Vielfalt kann beurteilen, ob die Software transparent, gerecht und zieldienlich ist
Das Panel der Vielfalt hat weitergehende Fragen zum Verständnis sowie Anpassungswünsche & Anforderungen für eine weitere Iteration formuliert und priorisiert oder kann fundiert den Rollout der Software ablehnen oder ihm zustimmen
Das Panel der Vielfalt hat je nach Wunsch der Softwareanbietenden / der Projektleitung Feedback oder Impulse zur Verbesserung der Software gegeben. Zusätzlich kann es je nach Softwaresystem Zielkorridore oder Testfälle entwickeln bzw. auf einer Meta-Ebene Testfälle formulieren.
Spezifische Lernziele
Die TN können auf einer übergeordneten Ebene über die technischen Bestandteile der Software diskutieren
Die TN haben die Stellschraubenmatrix mit ihrer Struktur und ihren Bestandteilen verstanden und können Teile der Software dementsprechend Kategorien zuordnen
Die TN haben die Beispiele zu Gefahren in Softwaresystemen verstanden und können diese Sensibilisierung nutzen, um bei der einzuführenden Software kritische Bestandteile kritisch zu hinterfragen
Zielgruppe
Vorlauf:
3 Wochen vor Beginn der Schulung bekommen die Softwareanbietenden den Fragenkatalog zugeschickt und füllen diesen bis 10 Tage vor der Schulung aus (Voraussetzung 5). Der ausgefüllte Katalog wird dem Panel der Vielfalt als Vorbereitungsmaterial zugeschickt mit der Aufgabe neue Befürchtungen und Chancen ausfindig zu machen und zu formulieren.
7 Tage vor der Schulung liegen die Voraussetzungen 1 bis 4 aus der Diversity-Schulung in nachbereiteter Form vor.
Bis einen Tag vor dem Workshop arbeiten KIM/KIA die Fokuspunkte aus dem beantworteten Fragenkatalog heraus.
Präsentation
Powerpoint
Ablaufplan
Begrüßung/Auftakt
TN kennen die am Workshop Beteiligten, den geplanten Ablauf und die Workshopziele
Input
Kurzvorstellung der Workshopleitung und der Verantwortlichen/ Mitwirkenden aus dem Unternehmen.
Kurzvorstellung der Tagesordnung und der Workshopziele.
PowerPoint-Präsentation (PPT)
Chart mit Namen der Workshopleitung
Chart mit Tagesordnung
Ggf. Chart mit Zielen
5
Problemstellung und Stellschraubenstruktur
TN haben die Problemstellung verstanden
TN haben die Stellschrauben-Struktur verstanden
Input
Problemstellung mittels Milch-Analogie erklären.
Vorstellung der Stellschraubenmatrix.
PowerPoint-Präsentation (PPT)
Milch-Analogie
Stellschraubenmatrix
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Beispiele zu kritischen Stellen in KI-Systemen
TN sind für kritische Software-Stellen sensibilisiert
TN haben die Vorgehensweise zur Identifizierung und zur Betrachtung von kritischen Stellen im Softwaresystem verstanden
Input
Beispiele zu kritischen Stellen innerhalb von Stellschraubenkategorien
Powerpoint Präsentation (PPT)
Kleiderschrank
Hund
...
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Fragenkatalog durchgehen
TN haben die Software auf einer nicht-technischen Ebene verstanden und diskutiert
Neue Befürchtungen und Chancen sowie Änderungen in Bezug auf die Befürchtungen und Chancen aus Diversity-Schulung sind dokumentiert
TN können das Softwaresystem hinsichtlich Verständlichkeit, Transparenz, Zieldienlichkeit (in Bezug auf Wirkungsziel) und Gerechtigkeit bewerten
Kollaborativ
Fragenkatalog durchgehen
Fokus auf die aus Diversity-Schulung übernommenen priorisierten und (durch KIM/KIA) der Stellschraubenmatrix zugeordneten Befürchtungen und Chancen (45 Min)
Fokus auf die vom Panel der Vielfalt in Vorbereitung des Termins beim Durchlesen des beantworteten Fragenkatalogs aufgekommen Fragen, Chancen und Befürchtungen (40 Min)
Fokus auf die zusätzlich von KIM/KIA entdeckten kritischen und noch unbehandelten Stellen im Fragenkatalog (45 Min)
Jeweils Bewertung, ob Chancen sowie Befürchtungen neu/verstärkt/weggefallen sind.
Wirkungsziel aus Softwarebeschreibung
Beantworteter Fragenkatalog von Softwareanbietenden mit Fokuspunkten von KIM/KIA und eingepflegten Befürchtungen aus Diversity-Schulung
130
+ 15 min Pause
Zusammenfassung der Ergebnisse und nächste Schritte Ergebnissicherung der noch akuten oder neuen Befürchtungen
TN verstehen das weitere Vorgehen
TN wissen, wie mit den von Ihnen gesammelten Fragen und Themen im weiteren Projektverlauf gearbeitet wird und wie und auf welche Weise sie eine Rückmeldung dazu erhalten
TN formulieren Anforderungs- sowie Anpassungswünsche und priorisieren diese
Kollaborativ
Definition der Anpassungswünsche & Anforderungen sowie Priorisierung dieser und Benennung von Ansprechpartner:innen aus dem Panel der Vielfalt.
Kurzvorstellung der nächsten Iterationsschritte, wie der Formulierung von Testfällen oder Zielkorridoren (wenn dies zeitlich im ersten Workshop nicht mehr möglich ist)
Anforderungstemplate
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